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Alma Rosé, die Nichte von Gustav Mahler, war eine faszinierende Violinistin und Dirigentin, die ihr Leben für die Musik hingab. Sie wurde am 3. November 1906 in Wien geboren. Ihr Vater Arnold Rosé war 57 Jahre lang Erster Konzertmeister der Wiener Hofoper.

Alma Rosé wuchs in einer musikalisch führenden Wiener Familie auf. Dies bedeutete einen alltäglichen und dadurch selbstverständlichen Umgang mit großen Persönlichkeiten der Wiener Gesellschaft. Ihrer musikalischen Begabung und dadurch ihrer besonderen Verantwortung war sie sich Zeit ihres Lebens bewusst.

Genauso wie ihr Vater Arnold Rosé und ihr berühmter Onkel Gustav Mahler wollte sie der Gesellschaft ihr Talent auf hohem Niveau präsentieren. In den 30er Jahren feierte sie große Erfolge mit ihrem Damenensemble „Wiener Walzermädel“.

Der wunderbare Auftakt ihres Künstlerlebens fand jedoch ein grausames Ende: Von den Nazis 1942 verhaftet, wurde sie 1943 in das Vernichtungslager Auschwitz deportiert. Dort leitete sie das Mädchenorchester von Auschwitz, zu deren Mitgliedern auch Anita Lasker-Wallfisch und Esther Bejarano gehörten.

Alma Rosé starb am 4. April 1944 unter ungeklärten Umständen.

Dr. Karin Germerdonk, promovierte Musikhistorikerin, spricht in ihrem Vortrag über das spannende, aber tragische Leben einer hochbegabten Künstlerin und engagierten Frau. Gleichzeitig berichtet sie darüber, wie Komponist*innen und Musiker*innen damals mit den gesellschaftspolitischen Veränderungen umgingen und wie sie diese in Musik umsetzten.

Wer sich bereits vorab zum Thema informieren möchte, findet viel Wissenswertes auf Frau Dr. Germerdonks Website Forum Alma Rosé: www.forum-alma-rose.de

Gebühr: kostenlos

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